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Waldläufer
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Eclipse - Charakter
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Re: Eclipse

am 14.04.18 1:10
Irgendwie hatte es sich ergeben das Angst immer Menschlicher geworden ist, sogar sein Gesicht sah nun zunehmenst Menschlicher aus, wie eine Maske war sein kaltes emotionloses Geischt abgefallen das weder Nase noch Mund vorzuweisen hatte, nicht Metaphorisch gesehen sondern tatsächlich war es abgefallen und auf dem Boden aufgeschlagen und zersprungen. Sein Körper ist immernoch das gleiche um genau zu sein, vom Hals abwärts hatte er seine Obsidian-Onyxgestalt mit den scharfen Klauen und dem Brustkorbkäfig in dem ein Feuer brannte beibehalten. Doch nun hatte er das Gesicht eines Menschen, es hatte markante Züge und seine Haut war blass, doch seine Augen waren immernoch zwei Flammen die genau wie vorher brannten und loderten, als wäre es das einzige an seinem Gesicht was er behalten hatte. Seine Haare waren weiß, lang und glatt ebenso sein drei-tage Bart.

Xastur und der Erzdämon waren nach der Schlacht in die Villa gezogen in der die Söldner unter der Führung des Erzdämons der Angst die Stadt kontolliert hatten und nach den Einzelteilen des Artefakts gesucht hatten.

Der Erzdämon saß auf seinem gigantischen Steithron im großen Saal der Villa und überlegte was der nächste Schritt war. Zwar hatten sein Feuerdämonen und die einigen Fähigen Reisenden die Herrscharren Xanthurax's abgewehrt, doch immer noch fehlte der Splitter, um genau zu sein beide Splitter.
Plötzlich sprang die Tür auf. "Amon!"
Es war Xastur, die nicht lange wartete und einen der Arme des Erzdämons zur Seite schob und sich auf die Armlehne des Throns saß. „Ich habe endlich einen Namen für dich gefunden! Mir egal, ob er dir gefällt. Mir gefällt er, also werde ich dich auch so nennen.“ Sie lächelte zufrieden und fragte den Erzdämon was sie heute vor hatten.

"Amon? Hmm, ich würde Lügen wenn ich sagen würde das mir der Name nicht gefällt, aber wie bist du darauf gekommen? Was hattest du gegen Angst?" Amon verzog seine Miene kein stück, viel Emotionen zeigte sein neues Gesicht nicht. "Und was wir heute machen? Ich weiß nicht, egal wie sehr ich mir denn Kopf darüber zerbreche aber einen Anhaltspunkt finde ich nicht...."
Amon überlegte kurz.
"Die Stadt sollte sich einigermassen erholt haben. Wie würdest du es finden wenn wir runter in die Stadt gehen und uns mal den Markt angucken oder sowas in die Richtung. Da wir so oder so nichts tun können gehöre ich heute dir."
Amon klang kalt als er dies sagte keine warme Stimme die diesen Satz unterstrich, einfach nur seine monotone Stimme die nun nicht mehr einfach im Hinterkopf erschien als würde er hinter einem stehen sondern, direkt aus seinem Menschlichen Mund. Xastur hatte damit zu tun das er so wurde, keine Frage.
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Späher
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Re: Eclipse

am 14.04.18 1:49
„Najaa.. Angst.. klingt halt schon echt ziieeemlich langweilig. Findest du nicht? Wer nennt sich heute schon so? Amon dagegen klingt deutlich besser. Außerdem hab ich keine Angst vor dir.“, antwortete ich ihm grinsend und wippte auf der Lehne ein wenig hin und her. Er nannte sich zwar Dämon der Angst, doch soviel hatte ich davon noch nicht zu spüren bekommen.
Während ich so neben ihm saß, spürte ich, dass irgendwas los war. Ich wusste nicht, was es war, doch er wirkte.. kühl?  Ohne groß drüber nachzudenken hörte ich dem Dämon weiter zu und blickte ihm dabei in seine fast schon feurigen Augen. „Die Stadt? Hm.. Gerne!“, entgegnete ich ihm interessiert. Seit ich hier in dieser Welt Gestalt angenommen habe, war ich nur in der leeren Höhle und hier in dieser Villa. Die Gelegenheit, neue Orte und Wesen zu entdecken, konnte ich mir somit unter keinen Umständen entgehen lassen.
Amons abschließende Worte interessierten mich jedoch am meisten. „Da wir so oder so nichts tun können, gehöre ich heute dir.“ Meine Augen weiteten sich, als ich dies hörte. Ich blendete es schon fast aus, dass er heute nicht mit seiner sonst so üblichen Stimme zu mir sprach. Meine Aufmerksamkeit lag in diesem Moment eher auf unseren Plan für heute.
Wie ein kleines Mädchen, das ich auch in gewisser Weise war, legte ich einen Finger nachdenklich an meinen Mund und fing schon bei den bloßen Gedanken an Amon und mir an zu grinsen. Kurz ließ ich meinen Blick schweifen, bevor ich diesen wieder auf den Dämon richtete. „Nur mir und niemandem anderes?“, fragte ich mit einer süßen Stimme und legte meinen Kopf ein wenig schief.
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Re: Eclipse

am 14.04.18 1:52
Die junge Dame verschwand in einer Seitengasse. Blaze folgte Ihr in die Gasse, als er aber die Gasse betrat war die Dame schon verschwunden. Er drehte sich um und die Dame stand plötzlich vor ihm. Er war sichtlich erschreckt. „Wie hast du das gemacht?", fragte er. „Ich bin Xia Tochter von Zan, ich bin von 'Ihr' gesendet wurden, um den Dämonen Einhalt zu gebieten.", antwortete sie. „Okay cool, diese Namen sagen mir leider überhaupt nichts. Aber du bist schon mal kein Dämon", sagte Blaze. „SCHWEIG. Du bist ein Dämon also musst du getötet werden.", sprach sie als sie ihre Magische Sense herbei ruft. Ihre Sense beginnt weiß zu leuchten als sie ausholt und noch bevor Blaze reagieren kann schlagt sie auch schon zu und schnitt Blazes Arm ab. Der Arm fiel auf den Boden und verpuffte in eine schwarze Wolke. Blaze konnte seine Augen nicht trauen. „Wa.. wa… was hast du getan!?" „Ich habe dich von deinen Leiden befreit. Nun bist du nur noch einen Mensch. Geh und sei frei!" Blaze lief zurück zu der Hütte in den er aufgewacht ist, er kam an und brach kurz nachdem er ankam zusammen. „Einer mehr befreit.", sagte sie als sie die Stadt verlasst.
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Waldläufer
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Re: Eclipse

am 14.04.18 2:41
"Ja, ganz dein. Warum hinterfragst du etwas das ich dir gerade gesagt habe? Das versteh ich nicht."
"Warum lächelst du eigentlich?" Amon war verwirrt, obwohl er nun ein Menchliches Gesicht hatte war er immernoch der Erzdämon der Angst, auch wenn ihn in letzter Zeit viele Sachen verwirrte, manche Sachen kamen ihm anders vor, aber in seinem Kern und seiner Aufgabe hatte sich nichts verändert. "Ist dir etwa etwas anderes eingefallen das wir tun können mit dem Tag an dem ich dir gehöre?" Amon zog eine seiner Brauen hoch während er dies fragte.
Xastur war komplex, aber Amon fühlte sich stark wie vor der Trennung seiner Herzflamme wenn sie in der Nähe war.
Vielleicht hatte sich Amon doch verändert, doch so wenig und über so lange Zeit das er es nicht merkte. "Ich hab noch eine Frage, die ich dich bitte zu beantworten. Fühlst du dich nun anders als zu der Zeit bevor du einen Körper hattest oder wie ist das?"
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Späher
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Re: Eclipse

am 14.04.18 3:05
Vollkommen zufrieden mit seiner Antwort kicherte leise vor mich hin, beruhigte mich aber, als er mich fragte, ob ich nicht noch andere Pläne für heute hätte. „Hmm andere Pläne? Hehe natürlich~ Aber lass uns erst in die Stadt gehen, ich will, dass du mir dort was zeigst!“, antwortete ich ihm lehnt mich ein wenig an ihne und legte meinen Kopf dabei auf seine Schulter. Auch wenn der Großteil seines Körpers noch aus kaltem Onyx-Gestein bestand, so fühlte er sich dennoch warm an.
Doch schon im nächsten Moment stellte Amon mir eine eigenartige Frage. Wie ich mich jetzt fühlte im Vergleich zu meinem schwachen und unmanifestierten Wesen von früher? Kurz hob ich meinen Kopf, um ihm in die Augen zu sehen. „Ich denke, ich fühl mich.. stärker? Jetzt bin ich nicht mehr nur ein bloßes Licht, das umherirrt. Zudem kann ich jetzt das hier machen.“, erklärte ich ihm und lehnte mich wieder an seine Schulter. „Außerdem fühl ich mich nicht mehr so einsam..“, fügte ich mit einem schwachen Lächeln hinzu und kuschelte mich schon fast an den Dämon.
„Aber genug damit, wir haben Pläne!“, unterbrach ich den Moment und richtete mich wieder auf. „Komm schon Amon, lass uns gehen, ich will dass du mir mal deine Kraft zeigst!“
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Re: Eclipse

am 14.04.18 3:28
Die Stadt hatte während der Schlacht viel durchgemacht, zwar gehen die Menschen ihrem Alltag wieder nach, aber an manchen stellen waren die Häuser noch angekokelt oder Teile rausgebrochen als wären sie zersprungen nachdem sie stark abgekühlt wurden.

Amon trug einen langen Mantel mit Kapuze, damit man weder sein Gesicht noch sein feurigen Augen sah, er hielt Xastur an der Hand. Ein seltsames Bild. Diese 2 Meter große verhüllte Gestalt, mit einem kleinen Mädchen im schlepptau. Xastur fühlte sich also stärker und nicht mehr allein. Ja, Amon fühllte sich auch nicht mehr alleine, doch nicht stärker, er hatte viel Kraft eingebüßt um Xastur aus der Leere zu ziehen und die Schlacht hatte auch an ihm gezerrt.

"Ich weiß nicht recht was wir uns angucken sollen, diese Stadt ist in einem kümmerlichen Zustand. Schau sie dir an, so zerbrechlich." Amon atmete langsam aus.
"Wenn ich mich recht entsinne ist der Markt den weg hier rechts. Vielleicht finden wir dort etwas was dir gefällt."
Amon kam sich fehl am platz vor. Er war der Erzdämon der Angst und ging mit seiner... was war Xastur eigentlich für ihn? Eine Schwester oder eine Tochter? Nein, vielleicht war es etwas in die Richtung, aber sie waren gleich gesetzt.
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Re: Eclipse

am 14.04.18 4:15
In der Stadt angekommen schaute ich mich neugierig um. Viele Teile der Stadt waren noch zerstört, andere wiederum wieder neu aufgebaut. Doch selbst die wieder hergestellten Häuser waren nichts im Vergleich zu unserer Villa. Waren wir etwa wirklich so was besonderes und hatte Amon wirklich so viel Macht? Was es auch war, ich war zufrieden damit. Genauso wenig störte es mich, dass Amon mich wie ein kleines Kind an der Hand durch die Stadt begleitete. Im Gegenteil, ich fand es sogar ganz angenehm.
Als Amon vorschlug, den Markt zu besuchen, nickte ich bloß zustimmend und folgte ihm auf Schritt und Tritt. Überrascht von den ganzen Dingen, die ich noch nie zuvor gesehen hatte, wanderte mein Blick von dem einen Stand zum anderen. Von vielen Dingen wusste ich nicht einmal, wozu man sie gebrauchen könnte, doch das interessierte mich kaum.
Ich ließ Amons Hand los und blieb vor einem der Stände stehen. Etwas fing meine Aufmerksamkeit. Es war ein seidenes Band, an dem ein feurig funkelnder Edelstein hing. So wie es aussah, war es eine Art Halsband. Obwohl es noch zahlreiche andere Halsbänder neben diesem gab, war es genau dieses eine, das mich anzog. Ohne groß nachzudenken, nahm ich es und band es mir um den Hals. „Amon! Schau es dir an, ist es nicht hübsch?“, rief ich und winkte dem Dämon hinterher, der bereits einige Schritte voraus war. „Darf ich es haben? Darf ich?“, fragte ich den Großen und schaute mit riesigen Augen zu ihm hinauf.
Kurz darauf stimmte er sogar zu und schenkte es mir. Es war es wunderschön, sodass ich es gleich anbehielt. Mit einem stolzen Grinsen griff ich wieder nach Amons Hand und spazierte weiter mit ihm durch die Stadt.

Kurze Zeit später, fiel mir jedoch wieder ein, was ich hier eigentlich wollte. Ich zupfte dem Großen am Ärmel und suchte nach seiner Aufmerksamkeit. „Sag mal Amon.. Du bist doch die ‚Manifestation der Angst’ und nährst dich doch an der Angst von anderen.. Wie machst du das eigentlich?“, fragte ich neugierig und schaute wieder mal zu ihm hoch. Er sagte zwar ständig, er wäre der Dämon der Angst und jeder hätte Angst vor ihm, doch ich persönlich hatte davon noch nicht wirklich viel mitbekommen. „Zeig es mir! Lass die anderen Angst vor dir haben.“, forderte ich den Dämon auf und blickte ihm hoffnungsvoll in die Augen.
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Re: Eclipse

am 14.04.18 4:57
"Hmm, du weißt nicht was du da von mir forderst. Wenn ich mich offen zeigen würde dann, würden alle flüchten, aber ich brauche die Menschen sie sind der Quell meiner Kraft, ihre Angst ist die reinste von allen. Ausserdem muss die Angst nicht von mir ausgehen, die Menschen müssen sie nur empfinden, das macht Primodiale so gefährlich. Xanthurax verstärkt zwar das Gefühl von Einsamkeit, aber nährt sich von jedem der auch Isolation verspürrt die er nicht verstärkt hat. So bin ich auch, deswegen bin ich so mächtig während dem Krieg und vor allem jetzt in dieser Zeit wo sich die Menschen vor Dämonen und Engeln fürchten. Du willst hier nicht weg oder? Die Villa gefällt dir?! Und ich habe noch Pläne in dieser Gegend, aber ich kann dir ein Beispiel geben. Ich hoffe das reicht dir."
Amon ließ Xastur Hand los und ging zu dem Händler von dem Xastur das Halsband bekommen hatte. "Haben sie noch mehr dieser Waren?" Als Amon den Händler ansprach begann die Symphony, denn der Händler hörrte die Stimme Amons tief in seinem Kopf. Es war nicht so als hätte der Dämon irgendwas anders gemacht. Er hatte dem Händler eine Frage gestellt, so wie er auch mit Xastur redete und für sie würde es sich genau so anhören, aber bei dem Händler war es anders.
Er stolperte nach hinten und fiel auf den Boden. Seine Augen wurden groß, sein Mund war weit geöffnet, er versuchte etwas zu sagen, sein Lippen formten die Worte, doch wie ein heißes Stück Kohle im Hals schnürrte ihm die Angst die Luft ab. Er drehte sich weg von Amon und krabbelte vor ihm davon, so schnell er konnte. Amon schaute zu Xastur und hielt ihr seine Hand hin. "Komm. Das war genug Aufregung fürs erste, die Leute sollten mir keine Fragen stellen,sonst passiert mit denen das Gleiche, der Händler weiß nun was ich bin, die anderen Bewohner der Stadt sollten es nicht."
Amon war sich nicht sicher ob dies Xastur reichte, da es nicht wirklich spektakulär war, aber was sollte tun alle Menschen verjagen? Nein, er hatte hier noch etwas zu tun, aber was war dieses Gefühl in der Brust des Dämons als er darauf wartete ein zufriedenes lächeln auf dem Gesicht Xasturs zu sehen... war er etwa... unsicher?
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Re: Eclipse

am 14.04.18 14:45
Amon drehte sich um und ging auf den Händler zu, von dem ich zuvor das Halsband bekommen hatte. Plötzlich ging alles so schnell. Der Dämon stellte ihm eine einfache Frage und schon lag er zitternd auf dem Boden. Er konnte nicht reden, selbst wenn er es wollte, stattdessen kroch er wie eine Kakerlake davon. War das etwa Angst? Er hatte doch bloß mit ihm geredet, so wie er es auch mit mir tat. Es gab so vieles auf der Welt, das ich noch nicht verstand, Angst gehörte dazu. Es war das Gegenteil von meiner Kraft der Verführung.
Ich hatte mich während des Ganzen hinter dem großen Dämon versteckt und mich an seinen Mantel geklammert. Nur mein Kopf schaute an ihm vorbei, um den verängstigten Händler davonrennen zu sehen. Kurz darauf erklärte Amon mir, dass dies das einzige war, was er im Moment tun konnte, um nicht all zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. „Okay.“, antwortete ich verständnisvoll und blickte mit großen Augen zu im hinauf.

„Soll ich dir auch mal meine Kraft zeigen?“, fragte ich den Großen, während wir weiter den Weg entlang gingen. „Siehst du den Händler da vorne?“, fügte ich hinzu und  zeigte auf einen jungen Mann, der in diesem ganzen Tumult als einziger Blumen verkaufte. „Überlass das mir~“, versicherte ich ihm mit einem überzeugten Grinsen im Gesicht, ehe ich davon lief, um mit dem jungen Verkäufer zu reden.
„Guten Tag!“, sprach ich ihn an und warf ihm ein charmantes Lächeln zu. Seinen Augen sah man an, dass er sofort auf meinen Zauber ansprang. Mein Zauber sorgte dafür, dass anderen in mir das sahen, wonach sie sich in einer Frau immer gesehnt hatten. Was genau sie in mich sahen, wusste ich leider nicht, da es sich bloß um eine Illusion in deren Köpfen handelte.
Auch von dem jungen Mann bekam ich ein schüchternes „Guten Tag“. „Wie hübsch die Farben Eurer Blumen leuchten.. Was wollt Ihr für diese wunderschönen Blumen?“, fragte ich lächelnd und nahm einen der zusammengebundenen Sträuße auf den Arm. „Eine so wunderschöne Frau, wie Ihr es seid, sollte für nichts auf dieser Welt zahlen müssen. Lasst mich Euch diese Blumen schenken.“, antwortete er freundlich mit einem verzauberten Lächeln im Gesicht. „Ein Geschenk für mich? Vielen Dank, das ist sehr lieb von Euch“, bedankte ich mich mit einem sanften Lachen und lehnte mich ein wenig vor, um dem jungen Mann einen Kuss auf die Wange zu geben. Ein verlegenes Grinsen und einen rot werdenden Kopf später drehte ich mich wieder um und ließ den Händler stehen, während ich mich mit dem Strauß Blumen auf den Weg zu Amon machte. „Schau! Die hat mir der junge Mann geschenkt! Sind sie nicht hübsch? Und sie riechen so schön!“, bewies ich dem Dämon, dass auch meine Magie von Nutzen sein konnte, während ich meine Nase in den duftetenden Blumen vergrub.
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Re: Eclipse

am 14.04.18 19:05
Amon schaute dem jungen Dämon bei ihrem Spiel zu.
So wie dieser Mann sie ansah, sah Amon sie nicht. Es schien als würde er in ihr sehen was ihn ansprach, wenn Amon Menschlicher werden würde. Würde sie sich dann in ihren Augen verändern?
Anscheinend hatte Amon keine Macht über Xastur und Xastur keine Macht über ihn.
Manche würden denken das ihre Bewegung kalkuliert sind, doch es ist einfach ihre Natur als Dämon der Verführung, dies erklärt auch wieso sie sich nicht selbst aus dem dasein eines bloßen Willens manifestieren konnte. Nicht viele Menschen sehen Verführung als böse an und verbinden damit dann schlechte Gefühle.

"Eine Gefährliche Kraft die du da hast, kleine Xastur. Du wirst eine gute rechte Hand des zukünftigen Herrschers der Hölle abgeben. Ich bin zufrieden mit dir."
Amon nahm Xastur an seine Hand. "Das hast du gut gemacht!"
Er lächelte.
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Re: Eclipse

am 14.04.18 21:13
„Hehe“, kicherte ich etwas verlegen von Amon’s Lob und grinste ihn stolz an. Ihm gefiel meine Macht also! Nicht jeder wusste das zu schätzen, sah sie sogar eher nur als Nebensache. Doch richtig angewandt, konnte sie durchaus gefährlich sein. Aus diesem Grund war ich auch so glücklich darüber, dass wenigstens Amon die Stärke meiner Kraft erkannte.
Mit den Blumen in der einen und Amon in der anderen Hand, machten wir uns wieder auf den Weg zur Villa. Während wir Hand in Hand herumliefen, dachte ich wieder über unsere beiden Kräfte nach.  Ob meine Kraft bei einem so mächtigen Dämon wie Amon überhaupt wirken würde? Wenn ja, was würde er in mir sehen? Ich kicherte neugierig vor mich hin und drückte Amon’s Hand ein wenig.
Zuhause angekommen, setzte sich Amon mal wieder auf seinen riesigen Thron. Auch ich setzte mich mal wieder neben ihn auf die Armlehne. Ich verbrachte meine Zeit viel lieber mit Amon, als dass ich mich alleine in meinem Zimmer langweilte. Auch mit den Angestellten zu spielen wurde auf Dauer öde.
„Du, Amon?“, fing ich erst etwas leise an und sah ihm in die Augen. „Kannst du mir einen Gefallen tun?“, fragte ich schließlich neugierig. Ich war von Natur aus neugierig und die Angst, die der Händler vorhin verspürte, war mir noch immer fremd. Ich wollte wissen, wie es sich anfühlte, Angst zu haben. „Kannst du versuchen, mir Angst zu machen?“
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Re: Eclipse

am 14.04.18 21:34
Amon saß auf seinem Thron zusammen mit Xastur als sie die Frage stellte ob er ihr Angst machen könnte. Amon zog ein braue hoch.
„Ich versuche nichts, ich bin einfach! Ich habe nichts anders gemacht als ich mit dem Händler gesprochen habe, ich mache das gleiche wie jetzt in diesem Moment.
Ich glaube nicht das meine Präsenz bei dir funktioniert.... es gab einige Menschen, die... mir wiederstehen konnten. Ich glaube es war Mut. Mutige Seelen können sich meiner Präsenz entziehen, sie wissen das ich gefährlich bin und fürchten sich auch, aber sie werden nicht gelähmt vor Angst. Nur wenn ich ihren Willen breche schrecken sie zürück. Engel haben viel Mut und ebenso wie ich der Erzdämon der Angst bin gibt es mein Konterstück im Himmel, den Erzengel des Mutes...
Allerdings denke ich nicht das dies bei dir der Fall ist, ich glaube nicht das es Mut ist die dichh vor meiner Präsenz abschirmt... da du keinerlei Furcht vor mir empfindest. Mut ist, zu wissen das etwas schlimmes naht und sich trotzdem dazu zu überreden etwas zu tun, sich dem Übel entgegen zu stellen!
Du fürchtest dich nicht vor mir, du siehst an meinem Sein vorbei und bist in gewisser Maßen ein Teil von mir, so wie ich von dir.
Dir Angst zu machen ist eine bitte der ich nicht nachgehen kann. Da es mir nicht möglich ist dir Angst zu machen. Du siehst mich anders als die Welt und deswegen darf ich deine Gegenwart geniessen. Das gefällt mir.“
Amon schaute Xastur während er das sagt nicht einmal an, er blickte nur auf die Tür des Saals, sein Gesicht zeigte keinerlei Emotionen.
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Re: Eclipse

am 15.04.18 3:46
„Hm..ok.“, seufzte ich etwas enttäuscht und senkte meinen Kopf ein wenig. „Und es gibt wirklich keine andere Möglichkeit?“, schmollte ich vor mich hin und verschränkte meine Arme vor der Brust. Ich wollte so gerne wissen, wie es sich anfühlt, vor etwas Angst zu haben. Ich wollte alle möglichen Gefühle mal erleben. Die Welt war so viel interessanter, wenn man eine wahre Gestalt annehmen konnte, anstatt sich nur als körperloses Etwas zurechtzufinden.
„Meine Magie würde auf dir dann vermutlich auch nicht funktionieren.. oder?“, fragte ich Amon und sah ihn interessiert an. Wenn seine scheinbar so angsteinflössende Art an mir vorbei ging, warum sollte er dann auf meine verführerische Art anspringen? Nichtsdestotrotz wollte ich es versuchen. „Darf ich es probieren?“, fragte ich noch immer etwas unsicher. Kurz darauf legte ich meine Hand an Amon’s Wange, blickte ihm tief in die Augen und versuchte, meinen Zauber auf ihn anzuwenden. Hoffnungsvoll, dass es vielleicht doch funktionieren könnte, blieb mein Blick auf ihm. Klappte es?
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Re: Eclipse

am 15.04.18 4:07
Xastur hatte ihr Hände auf Amons Wangen.
"Probier es meinetwegen." Er wartete darauf das etwas passieren würde, irgendetwas. Amon spürrte seine Kraft wieder kommen als Xastur seine Haut berührte, aber etwas war... komisch.
Er spürrte sich sonst nicht anders. Ab und zu begann sich Xastur Haar zu ändern, sie wurden braun ihre Augen Grau und Grün, wie ein Wald am Fusse eines Berges, ein bisschen blau dazu, ein Gletscher vielleicht, doch es sie veränderte sich niemals wirklich und ging zurück in ihre Gestalt die Amon kannte und mochte.
Das Gefühl das er hatte war nicht schön, es war aufzwingend und drängend, es zerrte an dem Dämon. Dann öffnete er den Mund.
"Deine Hände sind kalt." Dann nahm er Xasturs Hand von seiner Wange, hielt sie aber in den seinen, seine feurigen Augen erloschen und lagen bernsteingelbe Menschenaugen frei. "Ich war immer allein, seit Äonen. Jetzt habe ich jemanden der nicht sofort vor mir wegläuft." Er hob die kleine von der Armlehne setzte sie auf seinen Schoss und hielt sie im Arm während Lavaartige Tränen auf das Haupt des Dämons der Verführung tropfte. "Ist das deine Kraft? Sie ist grausam, ich empfinde großen Schmerz in meiner Brust."
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Re: Eclipse

am 15.04.18 4:27
Ich zog meine Hand sofort zurück, als Amon meinte, sie sei kalt. Es wunderte mich, dass er dies sagte, schließlich besaß auch ich dank ihm einen kleinen Teil an Feuermagie, weshalb mir persönlich nie kalt war. Doch ich hinterfragte es nicht, genauso wenig wie ich fragte, ob er überhaupt etwas anderes als mich gesehen hatte. Unwahrscheinlich, seiner unveränderten Reaktion nach zufolge. Gerade als ich meine Hand zu mir zurück nehmen wollte, nahm er sie plötzlich in seine Hand und hob mich von der Armlehne des Throns auf seinen Schoß. "W- Was-?!“, stotterte ich überrascht, als der Dämon mich unerwartet in seine Arme schloss. Jedoch brach ich meinen Satz mittendrin ab, als ich sah wie eine Träne nach der anderen an seiner Wange hinab lief. Sofort wurde ich ruhig und schaute zu ihm nach oben. „Amon..“, hauchte ich leise und lauschte kurz darauf seinen Worten. War ich etwa der Grund für seine Tränen? Hatte ich ihm also mit meiner Magie wehgetan? Als ich ihn so sah, verspürte auch ich ein Stechen in meiner Brust. Was war dieses Gefühl? Es tat weh und ich wollte, dass es wieder aufhörte. War meine Kraft wirklich so grausam? „Amon.. Es.. Es tut mir leid. Ich werde es nie wieder tun..“, flüsterte ich und schloss meine Augen und drückte mich an seinen Körper, damit ich seine Tränen nicht sehen konnte. Doch obwohl ich sie nicht sehen konnte, spürte ich, wie sie  auf meinen Körper tropften.
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Re: Eclipse

am 15.04.18 4:50
Die beiden saßen eine ganze Weile lang so da, ineinander verschlungen.
Dieser Moment war für Amon anders als jeder andere an den er sich in seiner Existenz erinnern konnte. Er wusste nicht ob er wollte das er aufhört oder ewig hält da er sich auf komische Art und Weise sicher fühlte. Doch es war nicht seine Entscheidung und auch nicht die Xasturs.
Ein Geräusch im Gang vor dem Saal ließ den Erzdämon nach oben schauen, sein Augen züngelten aufeinmal wieder mit einer Feuersbrunst. Er ließ Xastur auf stehen und nahm sie mit einer Hand schützend hinter sich. Dann sprang die Tür auf! Zwei Männer betraten den Raum und zerrten einen der weiblichen Diener an den Haaren in den Raum, die normalerweise die Tür beantwortet und ungewollte Schaulustige abwies. Sie hatten Amon und Xastur am Ende des Saals  noch nicht bemerkt.
"Ich sags dir, ich habs genau gesehen wie der Typ mit dem Mantel den Händler angesprochen hatte und dann ist der einfach weggelaufen, in furcht! Es ist ein Dämon oder sowas hier."
Der andere der beiden Männer wollte gerade auf seinen Kompanen antworten als sie aus allen Richtungen eine dunkel, vibrierende Stimme hörten.
"Ihr hättet mit mehr Leuten kommen sollen!"
Die beiden Männer waren auf einmal nicht mehr so mutig mit ihren Metallstangen als improvisierte Waffe.
"Es ist schon so dumm mir entgegen zu treten, aber ihr seid gerade zu einer sehr unpassenden Zeit in mein Terretorium vorgedrungen." Amon stand ohne einen Geräusch zu machen auf einmal hinter den Beiden. Er hatte seine Arme hinter seinem Rücken verschränkt. "Aber das es dumm war ist euch gerade selbst klar geworden oder?" Seine Stimme nahm nun Ursprung aus der Richtung in der er stand und die beiden Männer drehten sich zu dem Erzdämon, ihre Augen weiteten sich  bei dem Anblick Amons. "Ihr werdet sterben. Seid euch dessen gewiss."
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Re: Eclipse

am 15.04.18 5:14
Seit ich den Dämon kannte, hatte ich ihn noch nie so verletzlich gesehen. Meist wirkte er etwas kühl und abweisend, auch wenn ich mir sicher war, dass sich viel mehr hinter seiner steinigen Fassade verbarg. Ich wusste nicht, wie viel zeit schon vergangen war, doch es störte mich nicht. Von mir aus hätten wir noch länger so sitzen bleiben können, aber nach einer Weile richtete Amon sich wieder auf, weshalb auch ich aufstehen musste. Erst als die Tür des Saals aufschlug, merkte ich, was denn überhaupt los war. Zwei Fremde Männer standen plötzlich in der Tür des Saals und zerrten eine unserer Angestellten mit sich. Was hatten die hier zu suchen und was wagten sie, so mit unseren Leuten umzugehen?!
Ehe ich mich aufregen konnte, stellte sich Amon schützend vor mich. Etwas unzufrieden darüber, dass ich nichts tun konnte oder sollte, blieb ich hinter dem Dämon stehen und beobachtete die ganze Situation aus der Ferne.
Während ich so zuschaute, durfte ich wieder miterleben, wie Amon’s Macht zur Geltung kam. Auch die zwei Fremden erstarrten für einen Moment, als Amon seine Stimme gegen sie erhob. Doch diesmal krochen sie nicht davon, so wie es der Händler in der Stadt tat. Sie blieben standhaft, doch für wie lange? Ein hinterlistiges Grinsen schlich sich auf meine Lippen. Ich musste zugeben, so wie Amon den Menschen ohne großen Aufwand Angst einjagen konnte, wirkte er schon ziemlich.. cool? So mächtig und dennoch macht er kein großes Ding draus. „Mach sie fertig~“, flüsterte ich leise und verfolgte weiterhin die Worte des Dämons.
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Re: Eclipse

am 15.04.18 5:34
Einer der beiden Männer, fasste sich relativ schnell und schlug mit der Eisenstange in seiner Hand auf den Dämon zu. Amon fing die Eisenstange mit einer Hand ab.
"Was habt ihr euch vorgestellt wie dies laufen würde?" Amon griff zog sich um die Eisenstange zu. Der Mann zog daran wollte sie frei kriegen um erneut zu zuschlagen, doch sie bewegte sich  keinen Stück nicht einen Milimeter. Nein, etwas anderes begann, die Eisenstange fing an Orange zu werden, sie wurde heißer unter dem Griff des Erzdämons. Der Mann zog seine Hände weg als sie sie langsam verbrannten. Die Eisenstange wechselte die Farbe von glühend Orange zu Gelb dann zu Weiß und schmolz in der Hand des Dämons davon, nun war sie nicht mehr als eine Pfütze geschmolzenes Eisen auf bei dem Marmorkachelboden der Villa.
Der Mann der die Eisenstange in der Hand gehalten hatte kauerte, wimmerten und voll schmerzen über seine verbrannten Hände zurück, sein Begleiter wiederrum ließ seine Eisenstange fallen und stolperte nach hinten und wiederholte das Wort Nein, immer und immer wieder.
"Ihr seid nicht mutig. Ihr wart nur zu dumm um zu sehen auf was ihr euch ein lässt. Lasst mich euch zeigen wieso ich das Feuer selbst bin! Nichts verbreitet mehr Schmerz und Angst als der Tod durchs Feuer! Und nun brennt ihr, Narren." Mit der Beendigung des Satz, loderten sowohl die Augen Amons auf sowei auch sein Feuer im Brustkäfig. Die beiden Männer fingen an Feuer zu fangen und langsam wie ein Kerzendocht abzubrennen, unter Schmerz und Qual, während Amons Miene regungslos auf sie niederstarrte. Dann ging er wieder in Richtung seines Throns von wo Xastur alles beobachtet hatte. "Xastur? Könntest du dich um unseren Menschlichen Angestellten kümmern, ich vernehme eine mir nur zu bekannte Symphonie aus ihrere Brust."
Amon ließ sich auf seinen Thron nieder. "Und deswegen wollte ich nicht das unsere Diener diesen Raum betreten."
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Re: Eclipse

am 15.04.18 6:07
Aufgeregt und fast schon amüsiert sah ich Amon dabei zu, wie er den Fremden ihre gerechte Strafe erteilte, vergaß dabei sogar, dass eine unserer Angestellten noch immer in dem Saal stand und das ganze Szenario mit ansehen musste. Anders als ich schien sie das Schauspiel nicht zu feiern, zeigte stattdessen Angst vor dem mächtigen Dämon.
Nachdem sich die Situation beruhigt hatte und die Fremden zum ewigen Schweigen gebracht wurden, bat mich Amon, mich um die junge Dame zu kümmern. Mit einem Nicken sprang ich hervor auf den Weg zu ihr, ließ dabei Amon in seinem Thron zurück. „Komm mit.“, sagte ich mit einer sanften Stimme und nahm das Fräulein an der Hand, ehe ich sie hinter mir her aus dem Saal zog. Ich blieb erst ruhig und wartete, bis sie sich ein wenig beruhigte. „Das was du vorhin gesehen hast, bleibt unter uns, ok?“, fing ich an und blieb einen Moment stehen, in dem ich mich zu ihr drehte und zu ihr hoch blickte. „Er ist eigentlich echt nett.. doch er hat Schwierigkeiten, dies zu zeigen. Dass diese Männer hier eindrangen und auch wie sie dich behandelten, das ist unverzeihlich. Solange du hier bei uns bleibst, bist du in Sicherheit, also mach dir keine Sorgen, ja?“, versicherte ich ihr und schenkte ihr ein Lächeln. „Und jetzt geh und ruh dich aus, du hast für heute schon genug getan, danke dafür.“, verabschiedete ich mich von ihr und ließ sie auf ihr Zimmer gehen.
Mit guter Laune kehrte ich zurück in den Saal zurück und lief zu Amon. Ohne zu fragen legte ich mich wieder auf seinen Schoß und legte meine Beine dabei über die Armlehne. Mit einem stolzen Lächeln sah ich zu dem Großen und lachte ein wenig. „Das war echt cool.~ Die Kerle hatten nicht einmal den Hauch einer Chance gegen dich. Du bist echt der beste!“, lobte ich ihn, während ich mich in seinen Schoß kuschelte.
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Re: Eclipse

am 15.04.18 6:29
"Ich war zu unvorsichtig, das hätte nicht passieren müssen. Weißt du was das Problem an dieser Situation ist. Wie kann mich etwas fürchten das keine Angst mehr empfinden kann."
Amon schaute in Richtung Saaleingang. "Das ist gleich zu setzen wie wenn man einen Apfelbaum fällt um an die Äpfel zu kommen und nicht daran denkt das der Apfelbaum nächstes Jahr wieder Früchte trägt. Der Apfel ist gut solange man den Geschmack noch im Mund hat und dann zerfällt die Freude im Mund zu Asche." Amon schaute runter auf Xastur die sich an ihn heran kuschelte.
"Ich frage mich was ich dir von meinem Charakter mit gegeben habe und was ich dadurch verloren habe. Ich werde Menschlicher... was ist das nächste? Werde ich gut?"
Amon machte dies sichtlich zu schaffen, noch ein zug seiner Menschlichkeit.
Er schaute wieder  runter zu dem kleinen Dämon auf seinem Schoss, aber wischte seine nächste frage wieder weg wie einen nicht gewollten Gedanken.
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Re: Eclipse

am 15.04.18 6:57
Zufrieden mit der Welt lauschte ich den Worten des Dämons und kugelte mich wie ein Igel in dessen Schoß zusammen. Er fühlte sich warm und kuschelig an. Doch seine Stimmte klang etwas besorgt, wenn nicht auch bedrückt. Ich verstand nicht ganz, was er damit meinte, doch ich wusste, dass ihn etwas beschäftigte, was ich nicht nachvollziehen konnte. „Mach dir nicht so viele Gedanken. Selbst wenn es so wäre, wäre es wirklich so schlimm?“, fing ich an und schloss meine Augen. „Was auch immer passiert, ich werde an deiner Seite bleiben, das versichere ich dir, Amon.“, murmelte ich mit einem Lächeln vor mich hin.
So wie ich ein Teil von ihm war, so war auch Amon ein Teil von mir. Natürlich würde ich bei ihm bleiben. Auch ich fühlte mich in seiner Gegenwart stärker und sicherer als zuvor, ganz abgesehen davon, dass er es war, der mir überhaupt erst die nötige Kraft gegeben hat, um mich manifestieren zu können. Ich wüsste nicht, was uns jemals voneinander trennen könnte. Ich bekam es nicht mehr ganz mit, doch es dauerte nicht lange bis ich ganz einfach im Schoß des Großen einschlief.
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Re: Eclipse

am 15.04.18 8:52
Sie war eingeschlafen, auf Amons schoss ruhte nun ein schlafender Dämon der Verführung. Sie vertraute ihm anscheinend.
Der Erzdämon nahm Xastur in die Arme, stand langsam auf und trug sie auf seinen Armen in ihr Zimmer. Die Villa war komplett dunkel niemand schien mehr wach zu sein und das einzige Licht ging von dem Dämon der Angst aus. Sein Blick wandert von links nach recht und wieder zurück, in dieser Villa hingen eine menge Portraits an den Wänden.
Amon hatte sich eigentlich noch nie wirklich hier um gesehen, die beiden Dämon wohnten hier zwar schon einige Monate, aber da der Erzdämon Menschen angestellt hatte, damit Xastur nicht so alleine war und er gerade wegen dieser Menschen sich nicht frei in der Villa bewegen konnte, hatte er noch keines dieser Bilder jemals gesehen, deswegen betrachtete er sie jetzt im vorbei gehen.
Xasturs Zimmer war im Zweiten Stockwerk, die Dienerquatiere im Untergeschoss, niemand würde ihn sehen während er die Kleine auf seinen Armen nach oben tragen würde, und so war es auch.
Das Dämonen Mädchen schlief tief, also war es leicht gewesen sie diesen langen weg vom Saal aus hierher zu bringen, in ihr Zimmer.
Xastur war nicht groß, ihr Bett allerdings schon, selbst Amon könnte in diesem Bett ohne probleme platz nehmen. Er legte sie langsam in ihr Bett, deckte sie zu und strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Er wendete den Blick von Xastur und saß noch etwas auf ihrem Bett und starrte von da aus durch das Fenster in den Sternenbedeckten schwarzen Nachthimmel.
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Re: Eclipse

am 15.04.18 13:54
Dass Amon mich in seinen Armen schlafend bis an mein Bett getragen hatte, hatte ich nicht mitbekommen, doch ich konnte es mir denken, als ich für einen kurzen Moment aufwachte und Amons Silhouette am Rande meines riesigen Bettes erkannte. Er beobachtete schweigend die Sterne, während der Mond nur ein schwaches Licht in den Raum warf. Wie lange saß er schon dort?
„Amon..?“, murmelte ich im Halbschlaf vor mich hin. „Bleibst du heute Nacht hier?“, fragte ich etwas unverständlich, da ich mein Gesicht halb im Kissen versteckt hatte. Ich dachte nicht sonderlich nach, bevor ich meinen Arm ausstreckte und nach dem Mantel des Dämons griff. „Ich will nicht, dass du gehst.. Niemals.“, fügte ich leise hinzu. Seine Antwort konnte ich jedoch nicht mehr hören, viel zu schnell war ich bereits wieder eingeschlafen. Nicht einmal die Träne, die meine Wange hinab lief, spürte ich noch.
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Re: Eclipse

am 15.04.18 16:53
Amon war sehr überrascht als diese kleine zarte Hand nach seinem Mantel griff, er hörte nicht was sie sagte, dafür war er zu versunken  in Gedanken gewesen. Doch als er eine Träne auf Xasturs Wange sah konnte er sich denken  um was sie gebeten hatte.
Natürlich war sie auch immer alleine gewesen... und dann auch noch zu schwach um sich mit irgendwem wirklich zu unterhalten oder nähe zu spüren. Das muss schmerzhaft für einen Dämon gewesen sein der so sehr auf sein Umwelt und Lebewesen um ihn angewiesen war.
Amon war da anders, er hatte nie ein problem gehabt mit Einsamkeit oder ähnlichem, aber seitdem er sich verändert hatte schienen alle Gefühle auf einmal raus brechen zu wollen. Erdrückend.
Amon lag sich neben Xastur und blickte von da aus in die Sterne, er sagte nichts, er wollte gerade nichts sagen, nicht nur weil er Xastur nicht nochmal wecken wollte sondern, weil er nachdenken musste. Egal wie sehr er sich verändern würde, er müsste die Herrschaft der Hölle übernehmen müssen und dafür sorgen das alle überleben aber ihn fürchteten, denn jetzt war es nicht mehr so das nur er verschwinden würde in einer Welt ohne Angst. Die Wahrscheinlichkeit war hoch das auch nun Xastur in vergessenheit geraten würde, das wollte und konnte er nicht zu lassen.
Amon muss die restlichen Artefakte finden bevor es ein anderer Primodialer tut.
Der Erzdämon würde diese Nacht nicht schlafen, sondern denkend wach liegen, neben ihm Xastur.
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Re: Eclipse

am 15.04.18 17:46
„Hng..“, murrte ich leise, als mich morgens an das Sonnenlicht an der Nase kitzelte. Ich versuchte, das nervige Gefühl mit einem leichten Kratzen wegzukriegen, vergebens. Es war also schon Morgen, hm?
Vorsichtig öffnete ich meine Augen und rieb sie ein wenig, ehe mich an das helle Licht gewöhnen konnte. Doch schon im nächsten Moment riss ich weit auf, als ich Amon neben mir auf dem Bett entdeckte. Was machte er denn hier? Überrascht von seiner Anwesenheit wich ich ein wenig zurück und beobachtete seinen zu mir gewandten Rücken. Er verhielt sich ganz ruhig, schlief er etwa? Ein freches Grinsen machte sich in meinem Gesicht breit, bis ich mich mit Schwung auf den Großen stürzte. „Guten Morgen, Amon!“, rief ich und legte mich dabei über ihn, um das Gesicht des Dämons zu sehen. „He.. Du bist ja schon wach.“, schmollte ich, als ich seine offenen Augen bemerkte, die mich unbeeindruckt anblickten.
„Was machst du denn hier? Hast du mich etwa vermisst?“, fragte ich ihn weiterhin grinsend. Ich konnte mich nicht daran erinnern, ihn im Halbschlaf drum gebeten zu haben, zu bleiben, weshalb es mich umso mehr wunderte, dass er hier war. Sonst ließ er sich hier nie Blicken.
„Und du hast auch ja nichts Unverschämtes gemacht, während ich geschlafen hab?“, scherzte ich, wusste aber, dass er so was nie tun würde. Langsam fragte ich mich sogar, ob er das denn überhaupt konnte. Es gab viele Dämonen, die Unzucht betrieben, doch eine solche Seite hatte ich an Amon noch nie zu Gesicht bekommen.
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Re: Eclipse

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