Age of Darkness

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 Unbound

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Shenox
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BeitragThema: Re: Unbound   26.02.15 13:57

Als Isamu im Lazarett von einem der Verwundeten angerempelt wurde, blickte er diesen nur verdutzt an. Der Verletzte konnte nicht mal richtig stehen, aber wankte langsam zu seinen Sachen und verließ das Lazarett. Isamu wartete eine Weile, dann folgte er der Person. Soldaten hatten sich um die Person versammelt, die daraufhin flüchtete. Die Soldaten liefen ihr schreiend hinterher, also entschied sich Isamu, sich an den Soldaten zu halten. Auf einer Lichtung angekommen hatte er nur noch mitbekommen, wie ein Dämon anscheinend einige Soldaten verwundet oder sogar getötet hatte. "Was ist hier passiert!?", schrie er. Die Soldaten waren völlig fassungslos, nicht einmal ansprechbar. Zumindest reagierten sie nicht verbal auf das, was er sagte. "Ich sehe. Der Schock steht schwer in den Knochen. Diejenigen, die nur schwach verletzt sind, bringen diejenigen mit schweren Verletzungen zurück nach Amaria. Der Rest bleibt hier." Gesagt, getan. Eine handvoll Männer waren noch immer auf der Lichtung geblieben, nicht alle davon waren Soldaten. "Wisst ihr, wie man gegen Dämonen kämpft? Wie tötet man sie? Habt ihr die leiseste Ahnung?", fragte er in die Runde. Zunächst war Stille eingekehrt, dann meldete sich einer der Soldaten zu Wort. "Man verletzt sie. Stark. Man tötet sie, wie alles andere auch." Isamu lachte. "Verkehrt. Man tötet sie mit magischen Waffen. Deshalb brauchen auch wir welche. Wie ihr wisst, steht das Schloss in der Nähe unter ständigem Druck von außen. Könnt ihr Waffen und Verzauberer auftreiben? Wir brauchen jede Person, die wir kriegen können!" Der Soldat hielt einen Moment inne, dann antwortete er. "Das sollte machbar sein. Wofür genau braucht ihr das alles?" Isamu schüttelte den Kopf. "Das sagte ich doch bereits. Wir werden das Schloss mit allen Mitteln halten. Eine Gruppe von Abenteurern ist gerade auf dem Weg zu den Elfen. Wir müssen es lediglich schaffen, die Bedrohung auf das bereits befallene Dorf einzugrenzen. Wenn ihr meint, ihr könnt kämpfen und ihr schafft es, eine magische Waffe zu führen, sollten wir die Dämonen für eine ganze Weile im Dorf eindämmen können. Ein Teil sollte all das besorgen, um das ich gebeten habe, der Rest folgt mir. Wir müssen so schnell wie möglich zu den Leuten im Schloss stoßen und sie auf alles vorbereiten." Isamu sah, dass der Soldat esine Wünsche mit einem einfachen Nicken bestätigt hatte, dann verschwand dieser mit einer Gruppe von 6 Leuten. Isamu war nun allein mit den Leuten, die keine Soldaten waren. "Wer seid ihr? Ihr gehört auf jeden Fall nicht zur Armee.", fragte Isamu die Leute. Ein vernarbter Mann trat hervor und verbeugte sich. "Wir sind Abenteurer. Nicht die Art von Abenteurern, von denen sich alle erzählen, aber wir sind schon mehrfach um die Welt gereist und haben einiges dabei gefunden. Unter anderem diese hier." Der Mann präsentierte seine Waffe. Sie strahlte eine schwache Aura aus. Magie. Jeder der Abenteurer hatte eine magische Waffe. Isamu nickte lächelnd. "Wir werden aufbrechen und die Leute im Schloss retten. Ihr scheint mir eher Söldner zu sein, daher verspreche ich euch, sollte Gold oder sonstiges abfallen, dürft ihr das ganze unter euch aufteilen." Mit tösendem Gejubel stimmten sie ihm anscheinend zu. "Dann wollen wir mal.", sagte er und sie machten sich auf den Weg zum Schloss.

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Fenwir
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BeitragThema: Re: Unbound   26.02.15 18:23

Lekoem begrüßte die Rast, er sagte nicht viel, weil er einfach nichts mehr zu sagen hatte. Seine Lieder waren schwer und sein Augen pulsierten vor Schlaflosigkeit. Altair war sofort eingeschlafen nachdem sie gegessen hatten. Er konnte sich nicht aufrecht halten und .... war eingeschlafen. Wirklich dagegen wehren konnte er sich nicht, es war einfach an der Zeit. Alles um ihn herum wurde dunkel.

Der Magier fand sich in einer grauen Umgebung wieder, alles hatte einen Milchig weißen Teint. "Ich muss wohl ins Immerdar abgedriftet sein." Im Immerdar wurde man weder müde noch hungrig. Es gab öfters Nächte in denen die Träume Lekoems ins Immerdar abdrifteten, Magier waren nun mal eine Art Portal, eine Brücke. Lekoem entschied sich einfach an dieser Stelle auszuharren. Das Immerdar war ein gefährlicher Ort und das war dem Magier klar, auch das die Dämonen im Immerdar stärker waren. Nur gut das sein echter Körper ausruhen konnte und wenn er aufwachen würde wäre er erlöst. Sterben wäre hier keine gute Idee, denn hier sterben bedeutet auch in Wirklichkeit sterben.

OT: Anscheinend kommt ja jeder Depp an ne magische Waffe rann, was das magische von der Waffe nimmt. Eine Schlacht ist nicht immer da zu schlagen wo sie statt findet und ich habe ruhe bewahrt aber shenox schenkt hier jedem depp ne magische waffe wodurch er die aufgabe einer ganzen gruppe zu nichte macht. deswegen mach ich nich mehr mit.


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Elena
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BeitragThema: Re: Unbound   27.02.15 20:55

Die Gruppe hatte ein Lager aufgeschlagen. Yui war den ganzen Tag über den anderen beiden gefolgt, ohne einen Ton gesagt zu haben. Sie war sichtlich müde und doch hatte sie Schwierigkeiten zu schlafen. Sie schwankte zwischen keiner Kraft und energiegeladen. Es war immerhin Nacht, die Zeit des Tages, an der Vampire ihre Energie wiedererhalten würden. Dennoch legte sie sich hin und starrte in den Himmel. 

Einige Stunden später wurde sie wieder wach. Es war wieder hell und somit war sie wieder vom Tageslicht geschwächt, dennoch stand sie langsam auf. Sie hatte nicht mitbekommen, dass sie eingeschlafen war. Vom Essen, dass Altair vorbereitet hatte, hatte sie nichts gegessen. Sie hatte keinen Hunger und selbst nun, wo sie einige Stunden geschlafen hatte, war sie noch immer nicht hungrig, jedoch war sie durstig. Ihre Vampirinstinkte waren wohl eingetreten. Der Rest schien noch zu schlafen, also verließ sie das Lager, um einen Schluck Blut zu sich zu nehmen. Der Durst machte sie unruhig, weshalb sie Schwierigkeiten hatte, die Phiole Blut, die sie bei sich führte, zu öffnen. Nach einer Weile schaffte sie es jedoch, den Korken zu entfernen und nahm einen großzügigen Schluck, ließ jedoch etwas übrig, verschloss die Phiole und steckte sie wieder weg, immerhin hatte sie keine Möglichkeit, diese in der nächsten Zeit unauffällig wieder zu füllen. Dann ging sie zurück ins Lager. Hoffendlich waren die anderen noch immer am schlafen.
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BeitragThema: Re: Unbound   12.03.15 13:03

Altair wachte auf. Die Sonne schien bereits am Horizont. Ihr Körper fühlte sich schlaff und nicht genügend erholt. Ihr Gesicht blickte verwirrt in die Gegend, weil sie sich erst ein Mal wieder zurück orientieren musste. Unweit von ihr lag Lekoem. Ach ja, sie waren auf dem Weg zum Elfenreich und rasteten.
Gähnend stand sie auf und schritt am schlafenden Mann vorbei. Yui war schon bereits aufgewacht und dass sie bereits das Lager ein Mal verlassen hatte, ahnte Altair nicht. Dass sie das Fleisch nicht gegessen hatte, interessierte Altair nicht - zu gebrauchen war es so oder so nicht mehr.
Guten Morgen.Wir sollten wieder aufbrechen“, erwiderte sie und wand sich an den schlafenden Mann, zu dem sie sich hinhockte und langsam zu rütteln begann.
Doch Lekoem rührte sich nicht.
Überrascht und ein wenig panisch kontrollierte sie seinen Atem und Herzschlag - beides fehlend.
Yui...war er wach?“, fragte sie traurig und entdeckte das Mondgrassäckchen. Hatte er zu viel gehabt???
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Elena
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BeitragThema: Re: Unbound   16.03.15 13:28

Yui schüttelte den Kopf. "Nein, er war noch nicht wach." Altair klang traurig, als sie gefragt hatte, ob Lekoem schon wach gewesen war. Irgendetwas stimmte nicht. War er wirklich im Schlaf gestorben? "Was wollen wir jetzt machen? Sollen wir trotzdem zu den Elfen, obwohl wir nicht einmal wissen, wie wir dort hinkommen?", fragte Yui. Umkehren war für sie auch keine Option gewesen, dennoch war Isamu noch irgendwo in der Nähe des Schlosses und vielleicht war es in einer größeren Gruppe sicher. Sie wollte jedoch zunächst auf eine Antwort von Altair warten, bevor sie Vorschläge machen wollte. Ohne Lekoem hatten sie auch keine Chance, die Elfen davon zu überzeugen, ihnen zu helfen.
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Shenox
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BeitragThema: Re: Unbound   16.03.15 13:44

Isamu und die Söldner hatten das Schloss erreicht. Was ihn dort jedoch erwartete, war fernab von allem, was er erwartet hatte. Rauch drang aus den Trümmern, die an der Stelle lagen, wo einst ein prächtiges Schloss stand. Die Söldner lachten alle auf. "DAS wolltet ihr also verteidigen? Holzkopf. Wir werden dieses Dorf jetzt eigenhändig auseinandernehmen." Mit diesen Worten waren sie verschwunden. Isamu wusste, er konnte seinen Augen einfach nicht trauen. Er ging langsam auf das Tor zu, die Zugbrücke war in einwandfreiem Zustand. Als er durch das Tor trat, lächelte er. Kaum war er im Hof des Schlosses angekommen, konnte der Illusionszauber, der auf dem Schloss lag, ihn nicht mehr täuschen. "Dachte ich es mir doch." Isamu sah sich um, dann fasste ihm eine Hand auf die Schulter. Er zuckte zusammen, dann drehte er sich langsam um. Der Magier, der die Abenteurer hergeholt hatte, stand vor ihm. Das glaubte er zumindest. "Ah, Isamu. Ich hatte mich bereits gewundert, wie jemand den Illusionszauber, den ich auf dieses Schloss gelegt hatte so leicht durchschauen konnte." Der Magier lachte. "Sag, wo ist Yui? Ist sie nicht sonst immer bei dir gewesen?" Isamu war sichtlich verwirrt. "Nein. Ihr mögt meinen Namen kennen, aber anscheinend wisst ihr nicht, dass ich immer allein war." Der Magier sah ihn verwirrt an. "Junge, bist du auf den Kopf gefallen? Oder hälst du dich nun auch für einen Abenteurer aus einem anderen Perihel?" Isamu war sich nicht ganz sicher, ob er den letzten Satz richtig verstanden hatte und sah den Magier irritiert an. "Scheint, als hättest du dein Gedächtnis wirklich verloren. Oder es wurde durch ein anderes ersetzt. Warst du an jenem Tag in der Taverne auf der Klippe? Falls ja, wird mein niederträchtiger Bruder sicher an deinem Gedächtnis herumgearbeitet haben." Der Magier seufzte. "Nun, folg mir doch erstmal auf dein Zimmer. Wir müssen uns über einiges unterhalten, sonst wirst du das Dorf draußen nie retten können." Isamu hatte das Gefühl, dass der Magier endlich etwas angesprochen hatte, was Sinn machte. Schweigend folgte er ihm.

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BeitragThema: Re: Unbound   17.03.15 18:29

Altair hatte keine Zeit um jemanden zu weinen, den sie erst seit Stunden kannte.
Ihre Miene war zu einem Spiegelbild ihres Inneres gebildet - Traurig zog sie Lekoems Mantel über dessen Körper und seufzte.
Sie fand den komischen Kauz für die kurze Zeit zwar ulkig, aber nett und freundlich. Er war ihr auf Anhieb sympathisch und so seufzte sie erneut.
Er ist tot“, erwiderte Altair. Sie könnte Yui beschuldigen, aber sie tat es nicht. Sie glaubte nicht, dass Yui es getan hatte.
Ich habe die Befürchtung er hat zu viel Mondgras geraucht... oder so“, stammelte sie. Manchmal war die Wirkung von Mondgras in falschen Mengen tödlich.
Nachdenkend packte Altair ihre Sachen zusammen und blickte Yui direkt an.
Umkehren wäre zu spät. Wir könnten es versuchen“, plötzlich hatte Altair eine Idee und beugte sich zu Lekoem und begann ihn zu durchsuchen.
Es tut mir leid, aber wenn du uns so früh verlassen hast, habe ich keine Wahl“, seufzte sie traurig und entdeckte in seinem Säckchen Mondgras eine alte, zusammengefaltete Karte, die schon so alt und zerknittert war, dass die dunklen Linien der Tinte gänzlich verschwommen waren.
Anschließend legte sie Lekoem wieder zurecht und bedeckte ihn mit einem Tuch, eher sie einige Beeren von einem Busch pflückte und ihn somit schmückte.
Sie murmelte fremd klingende Wörter und erhob sich.
Mit der Karte in der Hand schritt sie zu Yui und faltete diese auseinander.
Okay. Ich erkenne hier nichts wirklich aber ich denke das Land unterscheidet sich nicht von der Welt aus der ich komme. Wir sind stets Richtung Osten gewandert, also muss es im Osten liegen... Ich denke da“, erklärte sie und deutete auf eine kleine Fläche auf der alten Karte.
Sie wusste nicht, ob die Landeseinteilung die selbe war, aber das musste das Königreich sein.
Wenn wir nicht in 36 Stunden, plus minus, dort ankommen, dann können wir die Sache abblassen“, schlug sie frustriert vor.
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Shenox
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BeitragThema: Re: Unbound   17.03.15 20:39

Auf dem Zimmer, das der Magier angesprochen hatte, angekommen, ließ der Magier sich in einem Sessel nieder. "Setz dich, es ist immerhin dein Zimmer. Zumindest für den Moment." Isamu setzte sich in den anderen Sessel. "Ich weiß, der Drang in dir, dass Dorf zu retten, ist grenzenlos. Diese Idee solltest du aber verwerfen.", sagte der Magier und blickte Isamu dabei an. "Im Dorf existieren keine Lebewesen mehr, abgesehen von den Nekromanten und Beschwörern, die uns seit einer ganzen Weile schon terrorisieren. Die Dorfbewohner, die du retten möchtest, sind eigentlich bloß zum Leben erweckte Puppen. Es soll den Anschein machen, dass die Soldaten des Königs unschuldige Dorfbewohner töten, doch sowohl die Soldaten, die die Dorfbewohner töten, als auch die Dorfbewohner selbst, stehen unter der Kontrolle der Nekromanten und der Beschwörer. Die Dorfbewohner sind Trugbilder, sie bestehen bloß aus Lehm. Die Wachen sind untot, wiederbelebt durch schwarze Magie, die ihr Leben ließen um alle anderen hier zu retten." Isamu konnte dem Magier sichtlich nicht folgen, versuchte das ganze jedoch zu verstehen. "Was ich sagen möchte: falls du vor hast ins Dorf zu gehen, halte dich nicht zurück. Wenn du das Dorf retten willst, musst du alles im Dorf töten." Der Magier sagte dies ohne die Miene zu verziehen. Isamu wollte es zwar nicht verstehen, nickte jedoch und stimmte dem Magier zu. Dann jedoch wurde die Neugier in ihm zu groß. "Sagt, woher kennt ihr mich so gut? Ihr behauptet, mich zu kennen und ich hätte meine Erinnerungen verloren oder ersetzt bekommen. Was genau bringt euch auf die Idee, das zu glauben?" Der Magier grinste, denn er war sich sicher, Isamu erreicht zu haben. "Das ist ganz einfach. Ich war ein guter Freund deiner Mutter. Sie war eine wunderschöne Elfin und lebte mit deinem Vater einst in dem Dorf, welches nun von genau den Nekromanten und Beschwörern besetzt wird, die du gerne aufhalten würdest." Der Magier hielt einen Moment inne. "Da du anscheinend wirklich vergessen hast, wer du wirklich bist, möchte ich dich an etwas erinnern. Fass es wenigstens als Geheimnis auf, falls du es mir nicht glauben willst. Der Grund, warum ich dich nach Yui ausgefragt habe, ist einfach. Sie ist ein Teil von dir. Ursprünglich war sie deine Schwester, jedoch fiel sie einer Krankheit zum Opfer." Isamu wollte den Worten des Magier zwar nicht glauben, jedoch wusste er innerlich, dass er die Wahrheit sprach. "Als du davon erfahren hattest, wolltest du alles geben, damit sie wieder ins Leben zurückkehren konnte. Der Grund, warum du ein Halbelf bist, liegt in einem Ritual. Wir haben einen Teil von dir entfernt und in ihren Körper übertragen. Das Ritual war ein Erfolg, jedoch hatte sie keinerlei Erinnerung an ihr Leben mehr. Vor Zorn und Trauer erfüllt bist du weggelaufen. Dein Vater hat sich höchstpersönlich auf den Weg gemacht, nach dir zu suchen, jedoch ist er seit Jahren verschollen." Der Magier hielt inne. "Auf jeden Fall bist du Yui nach einigen Jahren wieder über den Weg gelaufen. Ihr beide wart seitdem unzertrennlich und du hast für sie gesorgt wie du es für deine Familienmitglieder tun würdest, doch bist du nach nicht mal 2 Jahren erneut verschwunden. Ich vermute, in dieser Zeit hast du dein Gedächtnis verloren." "...und sie ihres erneut.", murmelte Isamu.

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Elena
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BeitragThema: Re: Unbound   17.03.15 22:36

Yui nickte bloß. "Uns bleibt lediglich die Hoffnung, dass uns die Elfen nicht sofort abweisen werden. Ansonsten wäre die Reise umsonst gewesen. Ich glaube kaum, dass sie zwei Menschen einfach so bei sich aufnehmen würden. Selbst wenn wir einen Elfen dabei hätten, würde sich das ganze als schwer gestalten." Ihr war plötzlich nicht mehr wohl bei der Sache, zu den Elfen zu gehen. Sie brauchten Hilfe, keine Frage, doch vielleicht war die ganze Situation ein Omen. Vielleicht sollten sie besser einfach wieder umkehren. Dann fiel ihr zusätzlich ein, dass sie keine Blutphiolen mehr übrig hatte und hoffte, dass egal wie es kommen würde, der nächste Halt in einer Stadt sein würde, damit sie sich von den Anwohnern welches "leihen" konnte. Bei diesem Gedanken lief sie rot an. Sie hatte bisher verstecken können, was sie war - ein Vampir - doch für wie lange konnte sie die Scharade noch aufrecht erhalten?
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BeitragThema: Re: Unbound   18.03.15 12:08

Altair seufzte.
Sie hasste diese Menschen, die sich nicht alleine auf der Welt behaupten können. Innerlich in ihrem Ärger fragte sie sich, wie Yui es bisher überhaupt geschafft hatte. In Altairs Augen war sie verletzlich klein und schwach. Es war nicht nett, dies zu denken, aber es war bisher ihr Eindruck gewesen. Doch der erste Gedanke täuschte oft. Sie hatte ja bisher irgendwie geschafft aus diesem Dorf zu entkommen und zu überleben.
Altair verengte die Augen. Wollte sie, dass man sie unterschätzte.
Genervt zog Altair ihr Dolch heraus und schnitt sich einige Blätter vom Gebüsch, welches sie einpackte.
Ich bin kein Mensch, sondern eine Hochelfe“, erwiderte sie monoton. Die Tatsache hatte also niemanden interessiert, dass sie eine verdammte Hochelfe.
EINE HOCHELFE.
Reinste Elfen überhaupt besonders verbunden mit der Natur! Gott, es hatte eh niemanden interessiert wer sie war und jetzt noch weniger.
Auch wenn sie es nicht gern tun werden, so werden sie uns empfangen müssen, zumindest sich das anzuhören, was wir zusagen haben“, begann Altair und wand sich sofort um.
Entweder du kommst mit oder nicht“, stellte sie Yui vor die Wahl.
Es ging ihr ziemlich auf die Nerven und sie hasste sich dafür, aber wenn Yui gar nicht mitkommen sollte, dann sollte sie vielleicht zurück zum Dorf und nach Isamu suchen.
Die Nachricht über Lekoems Tod wäre eine wichtige Neuigkeit.
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BeitragThema: Re: Unbound   18.03.15 19:04

Yui merkte, dass Altair genervt war. Es war auch nicht sonderlich schwer festzustellen, dass sie selbst der Grund dafür war. Sie zögerte, dann jedoch erhob sie das Wort. "Willst du mich denn überhaupt dabei haben? Du wirkst sehr genervt." Sie war bereit, sofort umzukehren. Würde Altair ihre Gesellschaft nicht wollen, würde sie sofort verschwinden. Eine derartige Reise würde kein gutes Ende nehmen, wenn sich die Reisenden nicht untereinander verstehen würden. Yui kämpfte innerlich damit, dass sie nicht nur schwächer aufgrund des Sonnenlichtes war, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass sie kaum Blut zu sich genommen hatte. "Vielleicht ist es ja wirklich besser, wenn ich einfach gehe...", sagte sie. Kaum hatte sie diese Worte jedoch ausgesprochen, merkte sie wie alles vor ihr verschwamm. Sie wurde bleicher als eh schon und ihre Beine würden sie nicht mehr all zu lange tragen, dennoch entschied sie sich dafür, umzukehren. Sie taumelte langsam davon, in der Hoffnung ein Dorf in der Nähe zu finden. Desto schlimmer ihr Durst wurde, desto schlimmer fand sie die Idee, sich überhaupt auf den Weg gemacht zu haben.
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Shenox
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BeitragThema: Re: Unbound   18.03.15 19:16

"Ich werde mich auf den Weg machen. Vielleicht kann ich die anderen ja noch einholen, so lange sind sie noch nicht unterwegs.", sagte Isamu. Der Magier lachte. "Etwa zu Fuß? Ich habe da eine bessere Idee." Isamu und der Magier gingen zurück auf den Schlosshof. Der Magier verschwand kurz und kam einige Augenblicke später mit einem Pferd wieder, welches schon gesattelt war. "So solltest du sie in Windeseile einholen können. Es ist eines der am besten trainiertesten Pferde in dieser Region. Es versteht unsere Sprache, also solltest du es nicht mehr benötigen, schick es einfach wieder hierher." Isamu bedankte sich, dann jedoch fiel ihm ein, dass er eine der wichtigsten Fragen noch gar nicht gestellt hatte. "Sagt, wie heißt ihr eigentlich?" Der Magier lächelte, dann antwortete er mit einer ruhigen Stimme "Ich bin derjenige, der die Waffe, die du dort mit dir trägst, verzaubert hat. Mein Name ist..." "...Thandarius.", fiel Isamu dem Magier ins Wort, dieser bestätigte die Annahme mit einem Nicken. Isamu setzte sich auf das Pferd, bedankte sich erneut und versichterte Thandarius, sobald wie möglich mit den anderen wieder zurückzukommen. Dann machte er sich auf den Weg um den anderen zu folgen. Sie waren Richtung Osten aufgebrochen, also ritt er die Straße entlang, in der Hoffnung, ihnen auf dem Weg entgegenzukommen.

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Tanriel
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BeitragThema: Re: Unbound   18.03.15 21:29

Silith wachte in einer Blutlache auf einem Bauernhof auf. "Ugh.... Was ist Gestern Abend passiert?". Er kam an einer Leiche vorbei dessen Kopf anscheinend explodiert ist. Silith lächelte "Oh ja stimmt. Ich erinnere mich". "Bitte.... Lassen sie mich und meine Familie gehen wir haben Ihnen doch nichts getan." stammelte der alte Farmer zitternd. "Sie wissen, dass mir egal ist ob mir jemand etwas antut oder nicht, oder?". "Wie... wie können Sie denn nur so grausam sein?". Als er den Satz beendete trat Silith ihn auf den Boden legte sein Fuß auf den Kopf des Farmers und sagte "Nun sie müssen wissen, dass wird Ihnen mehr weh tun als mir!". Mit diesen Worten ausgesprochen legte Silith sein ganzes Gewicht in den Fuß der auf dem Kopf des Farmers war. Man hörte ein lautes Knacken dann ein Spritzen und der Farmer war tot, und die Überreste seines Kopfes hingen an allen nahliegenden Wänden. "Es gibt doch nichts über ein schönes Nickerchen im Blut seines Opfers!". Silith packte sein Schwert und seinen Bogen ein und machte sich auf den Weg zum nächsten kaum bewohnten Ort um noch mehr Leute unbemerkt zu töten. Bitte.... Lassen sie mich und meine Familie gehen wir haben Ihnen doch nichts getan.". Lief es Silith durch den Kopf und Lachte. "Hach... das bringt mich doch immer wieder zum Lachen."
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BeitragThema: Re: Unbound   18.03.15 22:07

Altair seufzte.
Ein wenig. Weil ich es nicht mag, wenn sich jemand nicht entscheiden kann", begann Altair und kehrte Yui den Rücken zu. Sie blickte durch den dichten Wald und murmelte:
Unsere Vorräte gehen zu neige, wir sollten auf dem Weg jagen", beendete sie die Konversation darüber, wie es ihr ging und blinzelte in die Sonne.
Der Wald endet bald und es kommt Steppe, denke ich, da wird es nichts zu jagen sein", überlegte sie und hörte Yuis Verzweiflung.
Nein, du kommst jetzt mit. Und wenn uns die Elfen nicht empfangen, dann kaufen wir uns einfach Pferde bei ihnen und reiten zurück", seufzte sie und wand sich um, um erstaunt zu sehen, wie Yui sich taumelnd davon machte.
Oh man. Was war mit ihr?
Altair steckte den Dolch weg und lief die mehrere Meter zurück, um ihre Arme um Yui zu legen und sie kraftvoll in die Arme zu hieven, als hätten sie gerade geheiratet. Naja. Altair war für eine Frau doch ziemlich stark.
Okay, jetzt bin ich genervt, weil du aussiehst, als hättest du nie die Sonne gesehen und dich übergeben musst. Hau nicht ab. Ich kann eine weitere Tote mir nicht leisten", knurrte sie wütend und setzte Yui unter einem Baum ab.
Geht es dir gut?", fragte sie, legte ihre Hand auf ihre Stirn ab.
Komisch, trotz bleiche hatte sie kein Fieber. Im Gegenteil. Sie war komplett kalt.
Altair beugte sich zu ihr hin.
Okay, Kleines. Was ist los?"
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BeitragThema: Re: Unbound   18.03.15 22:26

Es dauerte nicht lange, bis Isamu die anderen beiden eingeholt hatte. Das Pferd war unfassbar schnell gewesen und sie waren noch nicht weit gekommen, wie er es sich schon gedacht hatte. Er sprang vom Pferd ab, als er sah, dass Altair Yui gerade unter einen Baum gesetzt hatte. Thandarius hatte Isamu ein Fläschchen zugesteckt und bis auf die Farbe konnte er sich nicht erklären, was es genau war. Jedoch hatte er gesagt bekommen, dass sollte es Yui schlecht gehen, sollte sie dies unverzüglich erhalten. Das Pferd blieb an der Stelle stehen, an der Isamu abgesprungen war und er lief zu den anderen beiden. Er öffnete das Fläschchen und drückte es Yui in die Hand. Sie sah aus, als würde sie gerade noch genug Kraft haben, die Flasche halten zu können, doch sie hätte sie vermutlich nicht mehr öffnen können. Er zögerte, dass Pferd zurückzuschicken. Eventuell brauchten sie noch eine Möglichkeit, Yui in Sicherheit zu bringen. "Was ist passiert?", fragte er daraufhin Altair.

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BeitragThema: Re: Unbound   18.03.15 22:30

Yui hatte nicht mitbekommen, wie Altair sie unter den Baum gesetzt hatte. Als sie jedoch unter dem Baum saß, zitterte sie. Ihr war eiskalt. Auf die Frage, was los sei, konnte sie sich keine Antwort einfallen lassen, die ihre Identität nicht preisgeben würde. Sie zögerte, auch wenn sie es umbedingt loswerden wollte. Ihre Augen fielen mehrfach zu. Sie wusste, sie musste wach bleiben, aber hatte Schwierigkeiten damit, genau das auch zu schaffen. Dann jedoch stand Isamu plötzlich vor den beiden und hatte ihr eine Flasche in die Hand gedrückt. Sie wusste nicht, woher er die Flasche hatte und noch viel weniger wusste sie, woher er wusste, dass sie Blut brauchte, aber sie zögerte nicht, die bereits geöffnete Flasche zu leeren. Sie fühlte sich kurz darauf schon etwas besser, aber sie würde sich noch immer ausruhen müssen, um den Rest ihrer Kraft wieder zu bekommen.
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BeitragThema: Re: Unbound   19.03.15 1:18

Ich beiße einen Affen", flüsterte Altair, als Isamu wie aus dem nichts auftauchte.
Und dann reichte er Yui irgendetwas.
Was zur Hölle.
Altair fühlte sich veräppelt.
Hello", begrüßte sie ihn.
Wie kommst du so schnell hierher? Oder bist du uns gefolgt? Wie geht es dir?", quatschte sie ihn sofort zu. Yui schien sich hingelegt zu haben und ruhte sich aus.
Ist sie krank?... Lekoem ist nicht mehr aufgewacht und zeigt keine Lebenszeichen. Und sie ist einfach .. keine Ahnung. Krank", erklärte sie.
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BeitragThema: Re: Unbound   19.03.15 7:38

"So ist das also.", sagte Isamu. "Wie ich so schnell herkomme, ist leicht zu erklären. Dort hinten..." er nickte mit dem Kopf in die Richtung "...steht ein Pferd. Damit hat sich der Weg eigentlich erübrigt, so weit seid ihr nämlich noch gar nicht gekommen." Dann legte Isamu die Hand auf Yuis Stirn, sie war eiskalt. "Hm. Ich weiß nicht, was in der Flasche war, die Thandarius war, aber dumm bin ich ja nicht. Sie ist nicht krank, soviel kann ich schon mal sagen." Er entschuldigte sich schon mal, dann nahm er Daumen und Zeigefinger und öffnete Yuis Mund, als wäre sie ein Tier. Sie ließ es einfach über sich ergehen, ohne sich zu wehren. Vermutlich hatte sie dafür die Energie nicht mehr. Sein Verdacht bestätigte sich sofort, als zwei Fangzähne sichtbar wurden. "Das erklärt denke ich den Schwächeanfall. Sie hat seit einer Weile nichts getrunken und läuft tagsüber herum." Isamu nahm alles hin, als sei es selbst verständlich, jedoch nur, weil er glaubte, all das sei Ergebnis des Rituals gewesen, was Yui wieder zurück ins Leben geholt hatte. Dann sprach er das erste Mal 'richtig' mit Yui. "Wie geht es dir? Meinst du, du schaffst den ganzen Weg, jetzt wo die Bombe geplatzt ist oder sollen wir dich besser erstmal zurück bringen?"

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BeitragThema: Re: Unbound   19.03.15 8:50

Silith kam durch einen Wald und machte an einem See kurz halt, er sah ein Rehkitz. Er schaute dem Tier in die Augen und sagte "Komm ruhig näher, du brauchst keine Angst zu haben ich tue dir schon nichts." Siliths Miene veränderte sich schlagartig als sich ein Pfeil neben seinem Kopf in den Baum bohrt. "Verdammt, du Trottel kannst du eigentlich einmal etwas richtig machen?" "Was? Wie konnte ich verfehlen? Ich habe genau auf seinen Kopf gezielt!" "Anscheinend ja nicht sonst würde er doch jetzt mit einem Pfeil im Kopf auf dem Boden liegen. Du bist zu nichts zu gebrauchen!" "Wenn ich kurz unterbrechen dürfte. Hi..." Doch noch bevor Silith den Satz aussprechen konnte flog Ihm eine Faust entgegen, die er jedoch mit seiner Hand stoppte und samt demjenigem dem sie gehörte in den See warf. "Ok das war nicht sehr nett, ich habe es mit der ruhigen und netten Art versucht aber da ihr nicht Kooperiert..." Silith brauchte den Satz nicht zu beenden da er sein Schwert zückte und es dem Ersten Räuber in den Hals rammte, dann zog er seinen Bogen und schoss ein Pfeil in den See. "Das wäre dann der "Überfall" gewesen" Silith lachte, nachdem er sich versichert hat das der See nun Rot wurde von dem Blut des zweiten Räubers. Silith guckte sich um, aber das Rehkitz war weg. "Hätte ich mir denken können. Soviel zu meinem Mittagsessen" Silith seufzte und machte sich wieder auf den Weg.
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BeitragThema: Re: Unbound   19.03.15 10:47

Sie war ein Vampir. Ein geschwächter Vampir, der tagsüber herumgelaufen war und kein Blut zu sich genommen hatte. Altair runzelte die Stirn. Es verwunderte sie, dass das Mädchen ihnen nicht an die Gurgel gesprungen war und zeigte ihr, dass sie eindeutig von guter Natur sein musste, oder?
Wer ist Thandarius?", fragte sie sofort und verengte die Augen.
Hast du was neues herausfinden können?", bohrte sie weiter.
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BeitragThema: Re: Unbound   19.03.15 11:00

"Thandarius ist der Bruder des Magiers, der uns hergebracht hat und Erzmagier am Hofe des Königs." Isamu versuchte die Nachricht, dass er aus diesem Perihel stammte erstmal für sich zu behalten. "Er ist derjenige, der das Schloss momentan eigenhändig schützt. Für Außenstehende sieht es aus, als sei es bloß noch eine Ruine, aber sobald man in den Hof des Schlosses kommt, ist alles so, wie es sein sollte." Er machte eine kurze Pause. "Außerdem brauchen wir uns keine Sorgen um das Dorf machen. Wenn wir dort aufräumen müssen, sollten wir bloß die Gebäude stehen lassen. Die Dorfbewohner sind Golems, wenn man so will, und die Wachen untot. Heißt wenn man um sich schlägt, trifft man mit hoher Wahrscheinlichkeit das, was man treffen wollte." Yui war derweil eingeschlafen. Vielleicht war das gar nicht so schlecht, so konnte sie immerhin die notwendige Energie zurückgewinnen. Isamu nahm sie hoch und legte sie auf das Pferd, dann befahl er diesem, ihnen langsam zu folgen. Isamu musste jedoch über den Anblick lachen. Yui lag auf dem Bauch im Sattel und schien sich absolut nicht daran zu stören, immerhin wurde sie dadurch nicht wieder wach. "Du kennst den Weg zu den Elfen, vermute ich mal?", fragte Isamu.

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BeitragThema: Re: Unbound   19.03.15 11:17

Altair blieb abrupt stehen und wand sich um.
Und wo ist der König?", fragte sie ihn überaus besorgt und blickte dann zu Boden. Sie fühlte sie so verdammt nutzlos. Wie war es nur zu diesem Moment gekommen und zu dieser Welt?
Seufzend wand sie sich wieder um. Sie pflückte auf dem Weg Beeren und alles andere.
Und wie sollen wir diese Kriese bewältigen? Falls die Elfen uns helfen werden, dann haben wir nur helfende Hände. Und wenn nicht...", murmelte sie und blickte gen Himmel.
Sie traute sich vieles zu doch jetzt in diesem Moment, traute sie ihren Fähigkeiten nicht mehr.
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BeitragThema: Re: Unbound   19.03.15 11:35

In einem Mantel gehüllt schritt sie durch den Wald. Es war ein verseuchter Teil des Waldes, ein dunkler und düsterer Ort. Tote Vögel und Tiere lagen ihr zu Füßen.
Schrecklich“, seufzte sie mit zitternden Lippen. Es bereitete ihr einen Schrecken und machte sie unheimlich wütend. Bei einem in Ruß bedeckten Baum blieb sie stehen. Ein silberner Dolch glänzte im schwachen Licht, welches sie herausgeholt hatte und kratzte es an der Rinde an. Das Dolch begann zu zischen und zu qualmen.
Diese Entdeckung beunruhigte sie und der Ruß, der auf der Klinge verdampfte löste sich in Staub auf.
Dunkle Magie breitete sich über den Wald aus und verseuchte es, doch sie hatte momentan nicht die nötigen Dinge beisammen, um die Verseuchung zu stoppen. Geschweige denn die Quelle zu finden.
Seit der komische Magier in der Taverne aufgetaucht war, hatte sie Probleme mit dem Gedächtnis. Auf jeden Fall hatte sie sich komplett vom Dorf und dem Geschehen entfernt, als ein Mann, der medizinische Hilfe benötigt hatte, zu ihr gekommen war. Er besaß verseuchte Wunden, die er sich zugezogen hatte und machte sie auf den Wald aufmerksam.
Nun war sie hier und betrachtete den Teil des Waldes, der mehr und mehr ausstarb.
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BeitragThema: Re: Unbound   19.03.15 16:49

"Der König ist in Sicherheit. Im Schloss findet das Leben ganz normal statt, als würde vor deren Tor gar kein Krieg herrschen. Sie brauchen auch keine Verpflegung von außen, ich bin mir zwar nicht sicher, wie sie das anstellen, aber ich bin mir sicher, da ist Magie im Spiel.", sagte Isamu. Er hielt die Zügel des Pferdes und sorgte so zusätzlich dafür, dass das Pferd sich an ihr Tempo anpasste und nicht plötzlich schneller wurde. Jetzt, wo er wusste, wer Yui war, war er froh, dass sie die Ruhe selbst war und auch wenn sie aufgrund des Energiemangels schlief, tat sie es doch in aller Ruhe und würde auch so schnell nicht wieder wach werden. So brauchte er sich zumindest keine Sorgen machen. Auf die zweite Frage wusste er auf Anhieb keine Antwort. "Ich vermute, wenn wir zurückkehren, brauchen wir lediglich die entfernen, die für das ganze Chaos verantwortlich sind. Das Übel köpfen, wenn du so willst. Im Dorf sind einige Beschwörer und Nekromanten. Die sollten wir uns vornehmen. Das ist nur zu unserem Vorteil, denn so ist es wahrscheinlicher, dass die Elfen uns einen Trupp mitschicken werden. Und sollten wir diese erledigen können, würde sich der Rest vermutlich von selbst ergeben. Untote können ohne den Nekromanten, der sie wiederbelebt hat nicht weiterleben, es sei denn es sind Vampire oder Lichs. Das selbe gilt für Golems oder andere künstliche Kreaturen - in Kurzform: für die 'Dorfbewohner'." Er hoffte nur zu sehr, dass dies auch wirklich so funktionieren würden. Vermutlich war dieses Problem nicht ansatzweise so schlimm wie vieles anderes in dieser Welt und doch taten sie sich mit der Problemlösung so schwer.

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BeitragThema: Re: Unbound   19.03.15 17:22

Warte. Vampire?", blieb Altair abrupt stehen. Vampire gehörten auch zu denen??
Mit einem festen Blick schaute Altair Yui and und zog die Augenbrauen hoch.
Woher willst du wissen, dass sie nicht zu dem Übel gehört? Vielleicht hat sie vor der Amnesie für die Bösen 'gearbeitet'??", sprach sie ihn an und setzte ihren Weg dann fort. Sie wollte nicht hetzen sondern einen Gedanken loswerden.
Seufzend legte sie den Kopf schief. Wenn dem König es gut ging, dann erleichterte es sie.
Gut, dann schauen wir uns an, wie es den Elfen geht."
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